Malediven

Auf zu den Malediven: So plant ihr eure Traumreise

12. Februar 2017 | ⌚ Lesedauer: ca. 11 Minuten
malediven wasserbungalows

Die Malediven stehen schon seit Jahren auf meiner Liste der Traumziele ganz weit oben. Ich hatte sie aber eher, wie viele andere auch, als Destination für die Flitterwochen im Hinterkopf. Irgendwann mal! Dieses „irgendwann mal“ sollte nun aber doch schneller kommen als gedacht – unabhängig von irgendwelchen Flitterwochen.

Beruflich waren die letzten Monate kräftezehrend, sodass ich meinen ursprünglichen Plan, durch Indien zu reisen, verwarf. Stattdessen sehnte ich mich nach einem tropischen Ort der Ruhe und Entspannung, ohne viel Rumreisen. Die aus meiner Sicht beste Option für diesen Plan: die Malediven. Ein schönes Reiseziel, keine Frage! Doch auch ein Preisintensives.

Ich nahm die Herausforderung an und recherchierte nach halbwegs bezahlbaren, aber dennoch luxuriösen Angeboten. Dabei gibt es einige Dinge zu beachten, die ich mit euch teilen möchte. Aber der Reihe nach:

Wo liegen die Malediven?

Die Malediven sind ein islamischer Inselstaat im Indischen Ozean. Sie liegen südwestlich von Indien und bestehen aus einer Doppelreihe von 26 Atollen. Die kürzeste Entfernung zum indischen Festland beträgt 350 km. Von den insgesamt 1.196 Inseln sind 220 Inseln bewohnt und 87 Inseln für den Tourismus freigegeben.

Die Malediven sind das kleinste asiatische Land nach Bevölkerungszahl (ca. 344.000) und Landfläche (298 qkm). Die Hauptstadt der Malediven ist Malé. Sie ist politisches, kulturelles und wirtschaftliches Zentrum des Landes. Auf der 5,8 qkm kleinen Hauptstadt-Insel leben ca. 123.000 Menschen. Damit ist Malé die kleinste Hauptstadt der Welt.

Wann ist die beste Reisezeit für euren Urlaub auf den Malediven?

Das maledivische Klima ist tropisch (bei Durchschnittstemperaturen um die 30 °C und einer durchschnittlichen Wassertemperatur von 27 °C), jedoch ausgeglichen und wird hauptsächlich von den Monsunwinden bestimmt. Die Hauptreisezeit mit dem besten Wetter (blauer Himmel, ruhiges Meer und beste Sicht beim Schnorcheln) sind die Monate von Januar bis April. Dies geht leider einher mit den höchsten Zimmerpreisen.

Im Mai beginnt dann die Nebensaison mit wechselhaftem Wetter (kürzere Regenschauer sind an einigen Tagen möglich, niedrigere Zimmerpreise). Die Monsunzeit beginnt im November und hält sich bis Dezember (höchste Regenwahrscheinlichkeit).

Welche Übernachtungsmöglichkeiten habt ihr?

Die meisten Reisenden übernachten auf einer der vielen Resort-Inseln. Für Abenteuerlustigere mit schmalerem Budget gibt es die Möglichkeit, in einem Guesthouse auf einer von Einheimischen bewohnten Insel zu residieren. Mehr dazu folgt weiter unten.

Religion

Die ursprüngliche Religion der Malediven war der Buddhismus. Im Jahr 1153 wurde jedoch der Islam zur Staatsreligion erhoben, was bis heute eines der wichtigsten Ereignisse der Geschichte des Archipels darstellt. Zusammen mit Qatar und dem Oman gehören die Malediven zu einem der drei Staaten weltweit, die zu 100% muslimisch sind.

Auf den Malediven geht es liberal zu – vor allem dort, wo internationale Hotels stehen. Allerdings prägen religiöse Normen und Regeln das Leben auf den Inseln. Alkohol und Schweinefleisch sind für die Malediver tabu. Ein Besuch in der Hauptstadt Malé verlangt konservative Kleidung (keine kurzen Hosen, Miniröcke oder offene T-Shirts!). Wenn ihr eine Insel der Einheimischen besucht, solltet ihr eure Hüften, Oberschenkel und Schultern bedecken. Während des Ramadans gilt für Muslime das bekannte Fastengebot (Verzicht auf Speisen und Getränke und z.B. auch Rauchen) von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.

Sprache

Landessprache ist das Dhivehi. Englisch wird auf allen Hotelinseln gesprochen und verstanden.

Währung

Die offizielle Landeswährung ist der maledivische Rufiyaa (MVR). Innerhalb der Hotels werden nur US-Dollar akzeptiert und es wird Trinkgeld erwartet. Am besten bringt ihr deshalb etwas Bargeld in Form von US-Dollar (am besten kleine Scheine) mit.

Wie viel Trinkgeld ist auf den Malediven üblich?

Üblich sind ca. 5 USD Trinkgeld pro Person und Woche für den Service im Restaurant und im Zimmer. Für Kofferträger empfiehlt sich 1 USD. Auch die Gärtner freuen sich über eine kleine Zuwendung.

Palmen

Transfer zur gewünschten Insel

Der Transfer von der Flughafeninsel Hulhulé (direkt neben Malé gelegen) zur Hotelinsel erfolgt entweder per Boot, per Wasserflugzeug oder per Inlandsflug mit anschließendem Bootstransfer. Den Transfer müsst ihr euch vorab organisieren, sofern ihr keine Pauschalreise gebucht habt. Bei einigen Inseln könnt ihr auch den Transfer mit dem Wasserflugzeug anstelle des Bootes buchen (gegen einen entsprechenden Aufpreis).

… bei Pauschalreisen

Für Pauschalreisende gilt: Nach Ankunft auf Hulhulé werdet ihr am Ausgang entweder von Angestellten eures Resorts empfangen (achtet auf die Schilder mit den Resort-Namen). Oder ihr geht einfach zu den ca. 60 Schaltern gegenüber vom Ausgang und fragt, welche Schalternummer zu eurem Resort gehört. Dort geben euch die Mitarbeiter Auskunft über die Abfahrtszeit und bringen euch rechtzeitig zum Bootsableger (befindet sich ca. 20 m gegenüber der Ausgangshalle des Flughafens) oder Wasserflughafen.

Falls ihr noch etwas Zeit bis zur Weiterfahrt habt und hungrig seid, könnt ihr euch die Zeit in den Cafés oder Fast-Food-Ketten direkt am Flughafen vertreiben (Preise sind auf maledivischem Niveau, z.B. Espresso: 2,50 USD).

Das Wasserflugzeug kann nicht immer direkt an einem Steg der Insel landen. Je nach Insel kann noch eine kurze Überfahrt mit dem Boot von der Landeplattform des Wasserflugzeuges zur Hotel-Insel hinzukommen. Die Flüge mit dem Wasserflugzeug werden mit Trans Maldivian Airways und die regulären Inlandsflüge werden mit Trans Maldivian Airways oder Flyme (Villa Air) durchgeführt.

Die angegebenen Transferzeiten basieren auf normalen Wetterverhältnissen. Bei Sturm oder Unwetter kann es zu Verzögerungen kommen. Da die Wasserflugzeuge und Bootstransfers auf langen Strecken bei Dunkelheit und schlechten Wetterverhältnissen nicht verkehren können, kann es zu Transferverzögerungen kommen, so dass bei der An- und/oder Abreise eine Übernachtung in Malé oder auf einer Insel in Flughafennähe erforderlich werden kann. Flüge mit dem Wasserflugzeug finden nur bei Tageslicht zwischen 06:00 Uhr und 16:30 Uhr statt.

Einige Inseln im Nord-Malé- und Süd-Malé-Atoll erheben für Bootstransfers bei Dunkelheit eine zusätzliche Gebühr. Bei Flugverbindungen mit Ankunft in Malé nach 16:00 Uhr oder Abflug vor 09:00 Uhr kann ein direkter Boots- oder Wasserflugzeugtransfer nicht mehr gewährleistet werden. In diesen Fällen ist es zwingend erforderlich, die erste bzw. letzte Nacht in Malé zu buchen (lediglich Inseln in unmittelbarer Umgebung des Flughafens bis ca. 1 Stunde Entfernung werden auch nachts mit dem Boot angefahren).

… für Individualreisende

Wenn ihr keine Pauschalreise gebucht habt, dann meldet euch definitiv vorab bei eurer Unterkunft und teilt eure Ankunftszeit mit. Wie genau der Transfer vonstattengeht, klärt ihr am besten mit dem Guesthouse. In vielen Fällen werdet ihr den Transfer zur Unterkunft separat bezahlen müssen. Wodurch wir direkt zu den Transferkosten kommen.

Kosten für den Transfer

Generell gilt, dass je weiter entfernt eure Unterkunft von der Hauptstadt Malé liegt, desto teurer wird der Transfer. Der Transfer mit dem Speedboat kostet ca. 150 USD. Bei sehr weit entfernten Inseln bleibt euch nur die (teuerste) Option des Wasserflugzeugs (ca. 350 USD, 25 min bis 60 min). Dafür gilt: die weiter entfernten Atolle sind meistens ruhiger (weniger Schiffe, Tanker und Flugzeuge in der Nähe) und haben bessere Riffe zu bieten.

Wenn ihr eine Pauschalreise gebucht habt, dann sind die Transferkosten zu 99% bereits enthalten.

Auswahl des Resorts

Dies ist der wohl der wichtigste und gleichzeitig schwierigste Teil eurer Recherche, denn eure Zufriedenheit mit dem Resort entscheidet am Ende über eure Zeit auf den Malediven. Habt dabei folgendes im Hinterkopf:

  • Ihr bleibt eine gewisse Zeit auf der Insel, daher sollte das Resort euch viele Ausflugsmöglichkeiten bieten, sodass euch nicht langweilig wird (es sei denn ihr möchtet wirklich nur entspannen)
  • Es gibt üblicherweise keine Alternativrestaurants, falls euch das Essen im Resort nicht zusagt. Daher achtet auch auf die Bewertungen von anderen Reisenden, was die Qualität und Vielfalt der angebotenen Speisen betrifft
  • Ihr habt den weiten Weg auf euch genommen, um eine wundervolle Zeit im Paradies zu verbringen, und auch entsprechend zuvorkommend behandelt zu werden

Welche Verpflegungskategorien gibt es?

Üblicherweise gibt es in den meisten Resorts die folgenden Kategorien:

Halbpension: Frühstück und Abendessen sind inklusive, meistens in Form eines Buffets. Wenn ihr auf das Mittagessen verzichten könnt oder Tagesausflüge plant (dort wird euch ein Mittagessen bereitgestellt), dann kann diese Option Sinn machen. Getränke müsst ihr extra bezahlen (pro Flasche Wasser zwischen 3 und 4,50 USD, alkoholische Cocktails ca. 10 USD).

Vollpension: Frühstück, Mittagessen und Abendessen sind inklusive. Auch bei dieser Option müsst ihr Getränke extra zahlen. 1-2 Flaschen Wasser werden euch meistens gestellt.

All Inclusive: Frühstück, Mittagessen und Abendessen sind inklusive. Zusätzlich gibt es eine Auswahl an alkoholischen und nicht alkoholischen Getränken. Manche Resorts bieten innerhalb dieser Option auch kostenfrei eine Sunset Cruise, Schnorchel-, Windsurfing- und Tennisstunde an.

Eine kleine Flasche Champagner und/oder ein kurzes Treatment im Spa kann auch inbegriffen sein. Wenn ihr keinen Alkohol trinkt, kann Vollpension für euch die bessere Option sein. Vergleicht am besten den Preisunterschied der Optionen und welche Getränke und wie viele ihr ungefähr trinken werdet, um zu sehen, welche Kategorie die beste Wahl für euch darstellt.

Welche Zimmertypen gibt es?

Water Villa: Typisch für die Malediven und der absolute Traum für viele Reisende. Bungalows, die auf Stelzen über den Ozean ragen und deren Außentreppe direkt ins Wasser führt. Hier gibt es absolute Privatsphäre, denn die Wasservillen verfügen über einen Sichtschutz. Teilweise sind sie mit einem privaten Jacuzzi oder Pool ausgestattet. Sie stellen die preisintensivste Option dar.

Beach Villa: Meistens einstöckige Bungalows, die direkt am Strand stehen und zum Meer ausgerichtet sind.

Garden Villa: Die günstigste Option mit Bungalows, die weiter weg vom Strand und eher in der Mitte der Insel liegen.

Wasservilla Malediven

Wie lang ist die perfekte Reisedauer für euren Aufenthalt?

Mit einer reinen Flugzeit von ca. 10 Stunden ab Deutschland empfehlen wir einen Aufenthalt von mindestens sechs Tagen. Wenn ihr noch etwas mehr Zeit habt, könnt ihr einen Zwischenstopp in Abu Dhabi oder Dubai einlegen oder die Malediven im Anschluss an eine Reise durch Sri Lanka anhängen.

Welche Unterkunft ist perfekt für eure Ansprüche?

Die Wahl eurer Unterkunft hängt in erster Linie von eurem Budget und eurer Abenteuerlust ab.

Wenn ihr als Individualreisende auf einer bewohnten Insel in einem Guesthouse übernachten möchtet, braucht ihr entsprechend weniger Budget als auf einer Resort-Insel. Ein Zimmer im Guesthouse bekommt ihr bereits ab ca. 50 EUR pro Nacht. Dazu kommen noch die Kosten für Verpflegung, Transfer (falls nicht inbegriffen) und für eventuelle Ausflüge. Auf diesen Inseln müsst ihr euch den Sitten und Gebräuchen des Landes anpassen. Schwimmen, Schnorcheln oder sonstige Wassersportarten in Bikinis, Badeanzügen oder Shorts sind nicht möglich. Hier müsst ihr euch etwas mehr bedecken.

Geeignete Inseln für Individualreisende sind:

  • Maafushi (Süd-Malé-Atoll): mit vielen Unterkünften und günstigen Preisen für Tauchgänge und Exkursionen
  • Thulusdhoo (Nord-Malé-Atoll): perfekt für Surfer
  • Haa Dhaalu (Nördliche Atolle): eine noch ursprüngliche Insel
  • Fuvahmulah (Südliche Atolle): hat einige traumhafte Strände zu bieten
  • Gan (Laamu, Südliche Atolle): hier gibt es viel zu sehen und zu tun

Wenn ihr ein halbwegs luxuriöses Resort buchen möchtet, solltet ihr ungefähr mit 500 EUR pro Zimmer und Nacht rechnen. Wir sind sonst als Flashpacker unterwegs und buchen uns Flüge, Transport und Hotels immer separat (online), um möglichst flexibel zu sein. Bei der Malediven-Reise war es aber komplett anders als sonst.

Den Flug und das Hotel (mit Transfer) separat zu buchen, macht in den meisten Fällen keinen Sinn, denn es ist deutlich teurer als ein Pauschalangebot (lasst euch nicht von den Preisen auf den Resort-Webseiten abschrecken). Diese Reise haben wir sogar in einem Reisebüro (richtig, ein offline Reisebüro; die gibt es noch ;)) gebucht, denn online war oft unsere gewünschte Zimmerkategorie nicht verfügbar.

{Tipp}: Auch wenn es vielleicht komisch klingt, vergleicht die Online-Preise mit den Reisebüro-Angeboten. Reisebüros verfügen zum Teil sogar über noch günstigere Angebote.

Für welches Resort haben wir uns entschieden?

Folgende Kriterien waren uns bei der Wahl unserer Unterkunft wichtig:

  • Eine luxuriöse aber noch bezahlbare Wasservilla mit Jacuzzi und Privatsphäre
  • Wunderschöne weiße Strände mit türkisblauem Meer
  • Kinderfreie Restaurants und Ruhe
  • Eine etwas größere Insel, damit wir uns nicht zu eingeengt fühlen
  • Möglichkeit zum Spa-Besuch
  • Großes Angebot an Exkursionen (Schnorcheln, Sunset Cruise) und Aktivitäten (Yoga-Kurse)

Letztendlich entschieden wir uns für das Meeru Island Resort & Spa, weil es alle unsere Kriterien erfüllt. Zudem wurde es uns von Freunden empfohlen, die dort letztes Jahr ihre Flitterwochen verbracht hatten. Wir buchten das Resort vier Wochen vor unserem Abflug mit dem All Inclusive Paket. Unser Wunsch war es zu entspannen und etwas von der Unterwasserwelt der Malediven zu sehen.

Reviews:
Hier findet ihr unsere Review zum Meeru Island Resort & Spa

Hier findet ihr unsere Review zum Vilamendhoo Island Resort & Spa

Weitere empfehlenswerte Unterkünfte

Budget

Mittlere Preisklasse

Luxus

Die Reise absichern?

Da wir (fast) ausschließlich auf eigene Faust reisen und unsere Route – vom Hin- und Rückflug abgesehen – nach Lust und Laune anpassen, stand für uns das Thema Reise(rücktritts)versicherung bisher nicht ernsthaft zur Debatte. Doch dieses Mal kamen wir ins Grübeln, hatten wir doch direkt Flug + Unterkunft im Paket gebucht. Und die Malediven sind nun wahrlich nicht das günstigste Reiseziel. Was also tun?

Im Reisebüro bekommt man zu Pauschalangeboten in aller Regel eine (kostenpflichtige) Reiseversicherung als Zusatzoption angeboten. Dabei kommt es selten vor, dass Policen unterschiedlicher Versicherungen angeboten werden, sondern zumeist eine Police des “Haus-und Hof”-Versicherers des Reisebüros vorgelegt wird.

Ganz egal, welche Versicherung die Reise absichern möchte: Unterscheiden müsst ihr zwischen Policen, die nur eine bestimmte Reise versichern (mit unterschiedlichen Absicherungsfällen, beispielsweise Krankheit oder “grundlose” Stornierung) und ganzjährigen Policen, die mehrere Reisen abdecken. Bei Letzteren gilt: Je häufiger und weiter weg verreist wird, desto teurer werden die Versicherungen in aller Regel. Die im Reisebüro angebotenen Policen sichern meistens die anstehende Reise ab.

Wir entschieden uns dazu, erstmal nur ein Angebot mitzunehmen, denn ein Vergleichsangebot einzuholen kann ja sicher nicht schaden. Anbieter für entsprechende Versicherung gibt es nämlich viele, unter anderem die Reiserücktrittsversicherung der Europ Assistance, die im Test von Ökotest im Mai 2016 den Bestplatz erreichte.

Bei Reiserücktrittsversicherungen muss darauf geachtet werden, dass diese mit einer gewissen Vorlaufzeit zur Reise abgeschlossen werden müssen. Wer bei Anzeichen einer Erkrankung wenige Tage vor Abflug eine Versicherung sucht, der ist zu spät dran. Als Richtwert gelten 4 Wochen vor Beginn der Reise – bei kurzfristig gebuchten Reisen ist allerdings eine abweichende Frist möglich. Hier muss der Vertrag mit der Reise direkt mitabgeschlossen werden.

Am Ende entschieden wir uns für das Risiko, was an einer generellen kleinen Aversion gegen Versicherungen liegt. Meistens braucht man keine, und wenn doch, dann wird selten anstandslos direkt bezahlt :) Eine generelle Empfehlung zu diesem Thema abzugeben ist allerdings schwierig. Entscheidet hinsichtlich einer Rücktrittsversicherung am besten selbst: Wie krankheitsgebeutelt seid ihr? Wie krank ist euch zu krank zum Verreisen? Wie sehr würde es euch ärgern, wenn die Reise abgeblasen oder früher beendet werden müsste? Ganz ohne Versicherung verreisen wir natürlich auch nicht: Eine Auslandskrankenversicherung haben wir abgeschlossen – als Ganzjahrestarif :) Und bisher müssen wir sagen: Toi, toi, toi – Arztbesuche im Ausland kennen wir bisher nicht.

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