Niederlande
Reisebericht, Tipps, Sehenswürdigkeiten & Bilder

Reisedauer: 9 Tage

Zeitraum: April 2017

Reiseroute: Haarlem // Amsterdam // Utrecht // Rotterdam // Delft // Keukenhof

Reiseberichte: 2

Unser Reisebericht über Niederlande

Bisher waren die Niederlande ein für uns fast unbesuchter Fleck. Nach einem beruflichen Kurztrip nach Amsterdam im vergangenen Jahr wollten wir Land und Leute endlich näher kennenlernen. Was liegt also ferner, eine neuntägige Rundreise durch die Niederlande durchführen?

Aufgrund der Größe des Landes sind die Distanzen überschaubar und das Schienennetz ist gut ausgebaut. Von daher entschlossen wir uns, auf einen Mietwagen zu verzichten und von Stadt zu Stadt per Zug zu reisen. Also ging es mit dem Flieger nach Schiphol. Doch was dann? Wir skizzierten vor der Reise unsere grobe Route: Erstmal nach Haarlem, dann Amsterdam, Utrecht, Rotterdam und Den Haag als Basis, um von dort ggf. interessante Orte in der Umgebung zu bereisen.

Haarlem

Nicht nur die aufgrund der kurzen Vorlaufzeit hohen Hotelpreise in Amsterdam führten dazu, dass wir unsere Zelte zuerst in Haarlem aufschlagen wollten. Die kleine Stadt ist „typisch niederländisch“: Am Fluss entlang säumen sich vergleichsweise kleine Häuser und Parks, und im Zentrum der Stadt wartet ein historischer Stadtkern mit alten schicken Häusern. Aus unserer Sicht ein schniekes Städtchen – man verpasst allerdings auch nichts, wenn man nicht hierherkommt.

Wir nutzten die Nähe zur Nordsee, um einige Stunden an der Küste zu verbringen. Mit dem Bus ging es nach Zandvoort. So richtig begeistern konnte uns das kleine Städtchen allerdings nicht. Die Stadt ist sehr stark auf Badeurlaub ausgerichtet, allerdings dabei nicht besonders hübsch anzusehen.

Amsterdam

Die niederländische Hauptstadt Amsterdam gehört zu den beliebtesten Städtezielen der Welt. Und das sicherlich zurecht, obwohl man dadurch das wirkliche Holland – speziell im alten Stadtzentrum mit seinen Grachten – nicht so leicht findet. In Amsterdam warten viele (Kunst-)Museen darauf, entdeckt zu werden. Je wärmer es ist, desto mehr entfaltet die Stadt ihr Flair.

Wer sich aus der Stadt herausbewegt, beispielsweise nach Norden, lässt die Stadt und ihre vielen Besucher und Bewohner schnell hinter sich und taucht in die Idylle „Waterland“ ein. Mit dem Rad lassen sich die von Wassergräben umgebenen grünen Wiesen mit ihren Kühen, Schafen und Vögeln wunderbar entdecken.

Utrecht

In Utrecht wartet ein mittelalterliches, kompaktes Stadtzentrum darauf, erlaufen zu werden. Hier Säumen alte, heute vor allem zu Restaurants umgewandelte Lagerhallen auf Wasserhöhe darauf, erkundet zu werden. Wer möchte, der schnappt sich ein Tretboot und erkundet die idyllische Altstadt mit einer Fahrt durch die Grachten. Neben dem Dom warten Spuren der Römer darauf, entdeckt zu werden.

Neben allen klassischen Gebäuden ist Utrecht auch sehr modern: Interessante Architektur wartet beispielsweise rund um den Bahnhof darauf, besichtigt zu werden. Und wer sich südlich des Bahnhofs begibt, der gelangt ins multikulturelle Lombok mit der alten Mühle am Fluss.

Rotterdam

Am meisten waren wir auf unserer Reise von der Moderne Rotterdams überrascht. Im zweiten Weltkrieg im Zentrum fast vollständig zerstört hat sich die Stadt ein komplett neues Antlitz verpasst. Viele supermoderne Bauwerke findet man sowohl im Stadtzentrum, als auch am Flussufer. Über die Maas spannt sich die eindrucksvolle Erasmusbrücke, große Kreuzfahrtschiffe liegen an Land, durch den alten Maastunnel gelangt man unterirdisch auf die andere Uferseite und das Hotel New York sowie die SS Rotterdam lassen erahnen, wie sich der Aufbruch mit der „Duits American Ljne“ in die „neue Welt“ angefühlt haben muss.

Bei aller moderne warten allerdings auch historische Gebiete darauf, entdeckt zu werden. Unser großes Highlight war das UNESCO-Weltkulturerbe „Kinderdijk“. Hier lassen sich insgesamt 19 alte Windmühlen von außen und innen besichtigen, die sich entlang der Flüsse platzieren. Ein kleines bisschen „Holland in a nutshell“.

Delft

Durch die blauen Porzellanwaren und die königlichen Manufakturen für ebendiese erlangte das kleine Städtchen Delft internationale Bekanntheit. Noch heute wird hier das „Delfter Blau“ hergestellt.

In Delft wartet ansonsten ein historisches Stadtzentrum mit vielen eindrucksvollen historischen Gebäuden. Wer möchte, der erklimmt den Kirchturm und genießt den schwindelerregenden wie eindrucksvollen Ausblick über die Stadt mit ihren kleinen Plätzen.

Keukenhof

Im Frühjahr lockt der Keukenhof mit seinen Blumenfeldern besonders internationale Besucher an. Während der knapp 8-wöchigen Blüte warten diverse Blumenarrangements darauf, bestaunt zu werden.

Fast noch beeindruckender als der Keukenhof sind die umliegenden Tulpenfelder. Hier reihen sich diverse Farbvarianten dicht aneinander.

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