Polen

Für einen Moment in Krakau

16. Oktober 2014 | ⌚ Lesedauer: ca. 2 Minuten
Impressionen aus Krakau

Einen wahrlichen Kurztrip stellte meine Reise nach Krakau dar. Die eigentlich als Tagestrip geplante und beruflich motivierte Reise von Berlin in die alte polnische Königsstadt wurde doch etwas länger, denn die Nachfrage nach dem letzten Tagesflug überstieg die Sitzplatzverfügbarkeit der Propellermaschine. Doch das war gar nicht so schlimm, da der Termin in Krakau es kaum erlaubt hätte, bei Hin- und Rückreise am selben Tag etwas von der Stadt selbst mitzunehmen und diese zu erkunden.

Krakau Tauben über dem Marktplatz

Wegen der nicht möglichen Rückreise am selben Tag und der damit verbundenen Übernachtung in Krakau bot sich zumindest am Morgen des Abreisetages noch die Möglichkeit, die Altstadt mit dem nach Venedig zweitgrößten mittelalterlichen Marktplatzes zu erkunden.

Der frühe Vogel in Krakau

Nachdem der Kundentermin mit einer Einladung in ein georgisches Restaurant, in dem ich auf Empfehlung Dumplings bestellte, und einem anschließenden Kneipenbesuch in der Altstadt noch ohne Kamera stattfand, sollte der folgende Morgen noch für Sightseeing genutzt werden. Doch hier war die Uhrzeit nicht gerade mein bester Freund: Da der Rückflug um 11:00 Uhr starten sollte, blieb natürlich in den Morgenstunden nicht sonderlich viel Zeit bis zum Aufbruch zum Flughafen. Also biss ich in den sauren Apfel, stellte den Wecker und machte mich von meinem Hotel nahe des Hauptbahnhofs auf meine Erkundungstour.

Theater in Krakau
Blick von der Szpitalna auf die Marienkirche

Blick von der Szpitalna auf die Marienkirche

Marienkirche in Krakau

Der Plan: Innerhalb von knapp zwei Stunden durch die noch von Teilen der alten Stadtmauer umgebenen Altstadt nach Süden wandern, ein kurzer Stopp am Krakauer Schloss und ein anschließender Spaziergang durch das südlich des Schlosses gelegene alte jüdische Viertel. Ein wahrlich sportliches Programm, welches sich leider als zu sportlich für zwei Stunden erweisen sollte. Aus diesem Grund schaffte ich es nicht mehr in das jüdische Viertel, konnte allerdings dennoch einige Impressionen mit der Kamera festhalten.

krakau016

Das Schloss wurde durch den über der Stadt liegenden Nebel besonders in Szene gesetzt. Blöd nur, dass dieser Nebel neben schönen Fotomotiven auch dazu führte, dass sich mein Flieger um knapp 2 Stunden verspäten sollte – eine Zeitspanne, die ich noch sehr gut hätte nutzen können. So blieb meine kurze Reise nach Krakau eine Stippvisite, die ich bei einer weiteren Gelegenheit fortsetzen möchte.

KrakauKrakau

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