Österreich

Für einen Moment in Wien

4. Dezember 2014 | ⌚ Lesedauer: ca. 2 Minuten
Wien

Was macht man, wenn man für knapp vier Stunden in Wien verweilt? Einfach in eines der vielen Kaffeehäuser setzen, eine Wiener Melange trinken, ein Stück Sachertorte genießen, dem Wiener Dialekt lauschen und ein Buch lesen? Oder doch auf Erkundungstour gehen? Ich entschied mich für letzteres und so sah mein etwas chaotischer Plan aus:

Hundertwasser-Krawina-Haus

Hundertwasserhaus Kegelgasse 36-38, 1030 Wien

Den Ausgangspunkt der kleinen Tour durch Wien bildete das Hundertwasserhaus im 3. Bezirk. In Zusammenarbeit des Architekten Josef Krawina mit dem Maler Friedensreich Hundertwasser entstand an der Ecke Kegelgasse 34–38 und Löwengasse 41-43 ein buntes, begrüntes Märchenschloss inmitten von uniformen Häuserreihen. Die bunte Fassade ist mit dunklen Mosaikstreifen verziert und vereinzelt ragen hübsche, halbrunde Mini-Balkons hervor.

{Tipp}: Wenn ihr etwas mehr Zeit habt, könnt ihr das nur fünf Minuten entfernte Kunst Haus Wien in der Unteren Weißgerberstraße 13 besuchen. Dieses wurde ebenfalls von Hundertwasser entworfen und beherbergt die weltweit einzige permanente Präsentation seines Werkes.

Weitere Tipps für ein Wochenende in Wien findet ihr in diesem Artikel.

Hundertwasser Haus

Wiener Stephansdom

Stephansdom Stephansplatz 3, 1010 Wien

Vom Hundertwasserhaus aus ging ich die Löwengasse entlang in die Hetzgasse, um mit der Tram 1 (Richtung Stefan-Fadinger-Platz) zum Schwedenplatz zu fahren. Nach wenigen Minuten erreichte ich über die Rotenturmstraße den Stephansdom im 1. Bezirk. Das wunderschöne Dach des Doms mit seinen bunten Dachziegeln in Zick-Zack-Form erinnern mich sehr stark an die bunten Ziegel der Matthiaskirche in Budapest. Wunderschön!

Stephansdom

Wiener Prater

Wiener Prater 1020 Wien

Ursprünglich wollte ich dem Prater keinen Besuch abstatten. Da ich aber so gut in der Zeit war, fuhr ich mit der Tram 1 und der Tram 0 dann doch in Richtung Praterstern.

Prater Wien

Stadtspaziergang entlang des Wiener Rings

Das nächste Ziel war der Wiener Ring. So ging es mit der Tram 0 und Tram 1 wieder zum Schwedenplatz, vorbei am Stephansdom, die Kärntnerstraße entlang in Richtung Staatsoper, um von dort aus die Ringtour zu starten: Staatsoper, Burgtheater, Parlament, Rathaus, Burggarten, Universität Wien, Votivkirche, Naturhistorisches & Kunsthistorisches Museum und MuseumsQuartier.

Wien

Café Landtmann

Café Landtmann Universitätsring 4, 1010 Wien

Täglich 07:30 bis 00:00 Uhr

Nach dem vielen Laufen, hatte ich mir eine kleine Auszeit wahrlich verdient und so kehrte ich in eines der letzten großen Ringstraßencafés, dem Café Landtmann, ein. Franz Landtmann hatte das elegante Café bereits im Jahr 1837 gegründet, das seit jeher ein beliebter Treffpunkt für Künstler, Politiker, Stars und Sternchen war. Dort bestellte ich mir die üblichen Verdächtigen: ein Wiener Schnitzel, einen Mozart Kaffee und einen Apfelstrudel mit Schlag – zu besten Touri-Preisen. Köstlich war’s.

Mozart Café

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