Myanmar

Zu Besuch bei der Phaung Daw Oo Schule in Mandalay

4. März 2015 | ⌚ Lesedauer: ca. 2 Minuten

Im näheren persönlichen Umfeld war bereits jemand vor mehreren Jahren in Myanmar, um an einer Schule in Mandalay Entwicklungshilfe zu leisten und die Patenschaft für eine Schülerin zu übernehmen. Diese Schülerin hat mittlerweile ihre Ausbildung abgeschlossen und ist in der Schule angestellt. Am frühen Mittag machten wir uns auf den Weg zu dieser Schule in der Hoffnung, diese inzwischen junge Frau zu finden, um ihr eine Botschaft überbringen zu können. Nach einigen Wirren fanden wir mit Hilfe unseres Fahrers das Schulgelände in der Nähe des Königspalastes. Die Phaung Daw Oo Schule, an der 6.000 bis 7.000 Kinder aus armen Familien lernen (ohne Schulgeld zahlen zu müssen) und zum Teil leben, war der Ort, nach dem wir gesucht hatten.

Da derzeit in Myanmar Sommerferien sind, waren nur wenige Schüler anwesend, doch diese musterten uns interessiert. Im Verwaltungshaus konnte uns jemand bei der Suche helfen. Doch die gesuchte Frau war nicht vor Ort. Nach einem kurzen Telefonat hatte die Suche aber ein Ende. Da die junge Frau in der Nähe des Schulgeländes wohnt, machte sie sich sofort auf den Weg, um uns zu treffen. In der Zwischenzeit unterhielten wir uns mit Mönchen, dem Schulpersonal sowie drei niederländischen Lehramtsstudenten, die ein Praktikum an der Schule absolvieren. Nach einigen Minuten trafen wir die junge Frau, schmissen unsere Tagesplanung über den Haufen und folgten ihrer Einladung nach Mingun, wo sie uns verschiedene Orte zeigte.

Noch heute wird die Schule vom Myanmar Förderverein e.V. mit Sitz in Saarbrücken unterstützt. Der Verein fördert die schulische Ausbildung von (Waisen-) und Kindern aus armen Familien.

Folgende Reiseberichte werden euch auch interessieren

Schreibe den ersten Kommentar

Jetzt den Beitrag kommentieren