Myanmar

Ein Spaziergang durch das koloniale Yangon

15. März 2015 | ⌚ Lesedauer: ca. 2 Minuten

Nach dem Besuch des Bogyoke Market machten wir uns auf den Weg in Richtung Yangon Fluss. Nachdem wir es bisher verpasst hatten, die Gegend um die Sule Pagode genauer in Augenschein zu nehmen, sollte es heute für uns soweit sein. Zwar hatten wir in unseren Reiseführern eine empfohlene Route für die Tour durch das koloniale Yangon gefunden, doch wir wollten uns nur grob an dieser Route orientieren und unseren eigenen Weg finden.

Nördlich der Sule Pagode

Nach einer wohltuenden Kaffeepause im Ban Boon, liefen wir am Sri Kamichi Hindu Temple vorbei und bogen in die Bo Sun Pat Street ein. Die Straße ist absolut sehenswert, denn hier wechseln sich türkisfarbene, hellblaue und ockerfarbene koloniale Häuserfassaden ab, die zusammen mit all den Satellitenschüsseln, Antennen, Klimaanlagen, auf kleinen Balkons trocknender Wäsche und Holzfensterläden ein charmantes Potpourri ergeben.

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Unser Weg führte uns dann auf die Sule Pagoda Rd, auf der wir nördlich der Sule Pagode und hinter den vielen Garküchen einen kurzen Stopp im King, einem kleinen Dumpling-Lokal, einlegten. Eine sehr günstige (500 Kyat pro Dumpling) und leckere Entscheidung.

Im Maha Bandoola Garden

Nachdem die Sule Pagode umrundet und eine Stippvisite bei einem im Auto sitzenden Wahrsager beendet war, betraten wir den hübschen Maha Bandoola Garden. Dort setzten wir uns hinter eines der vielen kleinen Bäumchen ins Gras und beobachteten das Geschehen. Der Park scheint ein beliebter Ort für frischverliebte Pärchen zu sein, die sich hinter den Bäumchen aneinander kuscheln und für Teenager, die sich zum großen Teil westlich kleiden und das schöne Ambiente des Parks als Hintergrund für allerlei Selfies nutzen.

Da wir als westliche Reisende eher in der Unterzahl waren, blieben wir nicht lange unbemerkt. Von allen Seiten zogen wir die Aufmerksamkeit auf uns und eine Gruppe Kinder bezog uns in ihr Fußballspiel ein. Was den Anschein eines Schlusspfiffes hatte, entpuppte sich als Aufforderung von offizieller Stelle, dass alle Besucher den Park (gegen 18:00 Uhr) bitte verlassen sollten. Ein Einheimischer erklärte uns, dass der Park aus Angst vor Krawallen und Randalierern täglich bei Einbruch der Dunkelheit geschlossen wird.

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Am Yangon River

Vom Park aus gingen wir weiter in südliche Richtung, vorbei am Gericht und weiteren hübschen Gebäuden aus der Kolonialzeit Richtung Yangon River. Nachdem wir bereits an vielen Stellen über das The Strand Hotel gelesen hatten, wollten wir uns auch noch dieses Gebäude anschauen.

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2 Kommentare

  • Reply Bernd 17. August 2015 at 13:20

    hallo, angeregt von euren komentar bei um die welt, habe ich mir eure website angesehen und interessiert die berichte gelesen. vielleicht sollte ich es doch noch einmal in der dryseason probieren. viel spass bei weiteren reisen, gruss, bernd

    • Reply Leni 17. August 2015 at 21:10

      Hallo Bernd, mach das auf jeden Fall :) Uns hatte es damals sehr gut gefallen.

      Liebe Grüße
      Kathleen & Stephan

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