Myanmar

Die märchenhafte Shwedagon Pagode

17. März 2015 | ⌚ Lesedauer: ca. 2 Minuten
shwedagon pagode

Yangon war der Start- und Endpunkt unserer Reise. Da es uns dort zuerst nicht so gefallen hatte, wollten wir zum Ende unserer Reise lieber kürzer als länger in dem Moloch bleiben. Nachdem wir zu Beginn unserer Reise im Bahosi Komplex unser Zimmer genommen hatten (von der Umgebung absolut nicht ansprechend), quartierten wir uns dieses Mal etwas nördlich der Shwedagon Pagode ein.

Über den nördlichen Aufgang zur Shwedagon Pagode

Bereits bei unserem ersten Stopp in Yangon steuerten wir im Anschluss an die Fahrt mit der Circle Line zur Abendstunde die Shwedagon Pagode an. Jetzt wollten wir die Pagode nochmals zur Tageszeit besichtigen und machten uns zu Fuß auf den Weg. Nachdem wir beim ersten Mal vom Taxi an einem der Aufzüge herausgelassen wurden, nahmen wir dieses Mal den nördlichen Aufgang zur Pagode.

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“Da tauchte ein goldenes Mysterium am Horizont auf, ein funkelndes, großartiges Wunder, das in der Sonne glänzte … “Das ist die alte Shwedagon-Pagode”, sagte mein Gefährte. Und die goldene Kuppel sagte zu mir: Das hier ist Birma, ein Land, das anders ist als alle anderen, die du kennst.” (Rudyard Kipling, Briefe aus dem Orient, 1898)

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Ohne Ticket unterwegs

Wie gewöhnlich hieß es, Schuhe ausziehen. Aber irgendwie fragte uns dieses Mal niemand nach einem Ticket (8.000 Kyat pro Nase). Wir wunderten uns zwar etwas, aber eine Kasse war an diesem Aufgang nicht auszumachen und außer uns hielten sich keine westlichen Reisenden in der Nähe auf. Zwar konnte man unser fehlendes Ticket an dem nicht vorhandenen Sticker auf unserem Oberkörper feststellen, doch so wirklich interessierte es niemanden.

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In der Friday Corner dem Geburts-Wochentag huldigen

So gerne ich barfuß laufe, eine Sache störte mich dann doch: Dunkle, aufgeheizte Fliesen. Zum Glück sind diese auf dem Gelände der Shwedagon Pagode rar gesät, aber es gibt sie doch. Gemächlich umrundeten wir die (zu Renovierungszwecken verkleidete) Pagode, setzten uns und wurden von den einheimischen Besuchern angelächelt. Nachdem wir die Pagode bisher nur aus der Abendstunde kannten, waren wir sehr froh, nochmals bei Tageslicht dort gewesen zu sein und unserem Geburstags-Wochentag gehuldigt zu haben.

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Von der Shwedagon Pagode zum Kandawgyi Park

Nachdem wir die Pagode verlassen hatten, umrundeten wir die Anhöhe und liefen entlang des östlichen Aufgangs in Richtung Kandawgyi Park. Nicht, dass der Park irgendetwas Spektakuläres versprechen und halten sollte, aber wir hatten noch gut zwei Stunden bis zur Abfahrt Richtung Flughafen und ein bisschen im Park die Zeit zu vertreiben, klang nach einem guten Plan.

Entlang der Gyar Tawya Street reihten sich mehrere Essensstände aneinander und wir genossen noch eine gute und günstige Kokosnuss (500 Kyat), bevor wir es uns am Ufer des Kandawgyi Sees gemütlich machten. Dort konnten wir viele verliebte Pärchen sehen, die sich eng umschlungen hinter Sonnenschirmen schüchtern in die Augen schauten oder sich zärtlich die Haare streichelten.

Kandawgyi Park

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